Entspannt selbstständig – der Weg als Ziel

Entspannt selbstständig – der Weg als Ziel

Grafik mit Wanderer. Entspannt selbstständig.

Heute nehme ich an der Blogparade von Simone Weissenbach teil. Diese widmet sich dem Thema „entspannt selbstständig“. Im ersten Moment löste bei mir der Gedanke eine Art Irritation hervor, ist es nicht ein Paradoxon an sich, diese zwei Worte überhaupt miteinander zu kombinieren?

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit vor bald 1,5 Jahren habe ich mir keine Gedanken gemacht, wie es sein würde selbstständig zu sein. Es war im Grunde DIE Möglichkeit als Mutter einer kleinen Tochter weiterhin meiner Leidenschaft (und obendrein meinem erlernten Job!) nachzugehen, dem Grafikdesign.

In meinen alten Job konnte ich nicht zurück (denn nach meiner Elternzeit gab es ihn nicht mehr) und Teilzeitangebote waren rar. Und selbst wenn es sie gab, haben sie bisher so gar nicht zu mir gepasst.

Also dachte ich mir, ich möchte auf jeden Fall nicht nur geringfügig selbstständig sein, denn sonst würde ich meinen Job als Hobby ausführen und diesen Gedanken mochte ich gar nicht! Ich möchte also so viele Stunden arbeiten, wie es für mich passt. Ob 20 oder 35 Stunden!

Das waren die Anfangsgedanken zu meiner Selbstständigkeit. Alles weitere, und in welche Richtung es konkret gehen würde, das kam auf dem Weg und wird sich sicher noch weiter entwickeln, denn Selbstständigkeit ist nunmal kein ruhiger Fluss, auch wenn ich zugeben muss, dass ich es gerne ruhig mag.

Dass Selbstständigkeit größere Verantwortung, Stress, viiiiel (auch) unbezahlte Arbeit bedeuten würde, das wusste ich, doch ließ ich mich davon erst einmal nicht beeindrucken.

Mir war klar, dass das kein Entspannungsurlaub, keinen Ritt auf einem glitzernden Einhorn bedeuten würde. Was mich an der Gründung und auch weiterhin dabei auf Kurs hält ist, dass ich zu einem hohen Prozentsatz mit Menschen zusammen arbeite, denen ich etwas Gutes tun kann, die ich in gewisser Weise glücklich machen kann (mit einem Corporate Design z.B.). Zumindest ein bisschen.

Dass ich mit Kunden zusammenarbeite, die das wertschätzen was ich mache und mich auswählen, weil ihnen gefällt was ich mache, wie toll ist das denn?

Schwierig wird es, wenn ich mit Kunden zusammen bin, wo einfach kein Flow entsteht, wenn Kommunikation ungenügend oder nicht stattfindet. Dann ist Selbstständigkeit unentspannt und kann viele Nerven kosten.

Zum Glück bewege ich mich in eine Richtung, wo es immer besser wird und ich somit auch etwas entspannter werden kann, denn ganz oft kann ich vorab heraushören, ob wir einen gemeinsamen Nenner finden.

Ein paar Gedanken die ich mir zu diesem Thema gemacht habe, habe ich hier aufgeschrieben. Es sind also meine persönlichen Tipps für eine „entspanntere Selbstständigkeit“, die vielleicht auch für Dich interessant sein könnten:

  • Ich starte in den Tag erst nachdem mein Mann samt Kind aus dem Haus ist. Mit Frühstück
    und ein paar Minuten einfachem Innehalten
  • Ich begreife die Selbstständigkeit als Wachstumsprozess
  • Kleine Aufgaben im Tagesablauf schließe ich erst ab, bevor ich die nächste beginne
    (ich schreibe erst den Blogartikel in Rohfassung zu Ende, bevor ich das Päckchen der Post mit den Druckerzeugnissen für eine Kundin öffne)
  • Old but gold: Gut Ding will Weile haben
  • Es müssen keine 150 % sein.
  • Ich versuche mit Menschen zusammenzuarbeiten, wo die Chemie stimmt.
  • Ich nehme nicht alles an, was glänzt sondern das, worin ich dem Kunden eine Hilfe bin.
  • Ich arbeite nach meinen Ressourcen
  • Wenn Projekte sehr arbeitsintensiv sind/waren, nehme ich mir auch mal 1-2 Tage danach frei
  • Wenn ich nicht weiterkomme, hole ich mir das Know-How von Partnern oder source out.
  • Ich darf UND muss nicht
  • Ich habe meine Social Media Apps auf meinem Handy entfernt
  • Ich schätze mich und mein Können Wert
  • Ich schätze andere Wert, die ähnliches tun. Ich bin kein Konkurrenzdenker sondern bin mir sicher:
    Jeder hat seinen Platz. Das macht mich in dieser Hinsicht sehr entspannt.

Zu guter Letzt: Ich hatte gerade ein ziemliches Learning bei einem Auftrag. Parallel habe ich zufällig ein Stellenangebot einer Agentur gefunden, die eine Teilzeitstelle ausschrieb. Ich fragte mich, soll ich mich bewerben? Soll ich meiner Selbstständigkeit ein Ende setzen und würde es mir Spass bereiten und mich weiter bringen? 80 % der Punkte, die ich innerlich abhandelte, waren mit Nein zu beantworten. Ich bleib also dabei.

Natürlich setze ich nicht alles stringent um. Ich muss mich immer weider dazu ermutigen, bestimmte Gedanken zur Routine zu machen.

In diesem Sinne: Der Weg ist das Ziel!

Ps. Du hast Interesse an meinen Grafikdesign-Leistungen? Vielleicht passen wir zusammen? Kontaktiere mich gerne und erzähle mir, was ich für Dich tun kann!

 

Meine Idee in Deinen Händen oder wie Du sicher sein kannst, dass Du Dein Design lieben wirst


Meine Idee in Deinen Händen oder wie Du sicher sein kannst,
dass Du Dein Design lieben wirst

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Da ist dieser Moment: Du bist unglaublich stolz auf Deine Idee, Dein Business und das was Du
in die Welt tragen möchtest.

Doch nun geht es ans Eingemachte! Du willst sichtbar werden und Kunden sollen auf Dich und Dein Angebot aufmerksam werden. Das geht einerseits mit Inhalten (das „Innere Deiner Idee“) und andererseits braucht es ein Corporate Design, dass das Innere nach Außen trägt (Logo, Website, Visitenkarten, Flyer, Banner, Displays, Schilder …).

Wichtig ist also, dass wir Dein Außenauftritt angehen!

By the way, wusstest Du, dass mittlerweile 90 % der jungen Unternehmen ihre Kunden nicht mehr über Mund zu Mund Propaganda gewinnen, sondern alleine über das Internet?

Nach einer Studie des Marktforschungsinstitus Aris nutzen im April 2011 etwa 51 Millionen Menschen in Deutschland das Internet. Das entspricht 72 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren. Was meint ihr, wie die Zahl in den letzen 4 Jahren gestiegen ist! Lets get it on!

Und nun zu uns: Fündig bist Du geworden (ich freue mich, dass Du bei mir gelandet bist!!!) und wir beschließen eine Zusammenarbeit (Danke für Dein Vertrauen!).

Wie aber kannst Du Dir mit mir als Kapitänin sicher sein, dass ich Dein Schiff in den richtigen Hafen steuere?
Schauen wir den Prozess unserer Zusammenarbeit doch mal genauer an.

1. Der Erstkontakt

Sollten wir uns nicht schon vorher kennen, wirst Du mir vielleicht empfohlen worden sein ODER Du bist wie sehr viele Kunden über das Netz bei mir gelandet – wunderbar!

Du wirst mir eine Mail (Kontaktformular) oder über Facebook eine Message schreiben. Damit ich schon ein mal in Ruhe über Dein Anliegen nachdenken kann, ist der Mailkontakt vorab für mich immer ganz wichtig, telefonieren, das können wir danach sehr gerne!

2. Dein Anliegen ist mein Antrieb

Du erzählst mir (per Mail oder bereits per Telefon) von Deiner Idee und dem was Du Dir vorstellst – ein Logo, Farbwelten, Visitenkarten, Flyer (siehe auch meine Leistungen)

Wenn Du weißt wo die Reise hingehen soll – prima, das ist der beste Startpunkt!

3. Ob in Berlin oder Shanghai

Zwar führe ich kein typisches Online-Business, doch ich bin für Kunden in ganz Deutschland, Schweiz und Österreich verteilt, tätig. Viele Kunden von mir treffe ich dadurch nicht persönlich – doch wir haben uns kennengelernt, denn das geht heute sehr gut über Telefon oder Skype.

Für mich ist es kein Problem, hauptsächlich über Email zu kommunizieren, doch gerne telefoniere ich auch mit Dir, denn in einem persönlichen Gespräch lerne ich Deine Idee und auch Dich ein bisschen besser kennen und wir bekommen ein Gespür dafür, ob wir zusammenpassen, was ein wichtiger Indikator für Erfolg ist.

4. Es gibt keine blöden Fragen

Nun löchere ich Dich nach Deiner Idee, Deiner Firma, Deinen Kunden, Deinen Mitwettbewerbern,
Deinem Angebot …
Ich möchte „alles“ über Dein Tun wissen. Immer mal wieder kommt es vor, dass ich Überlegungen hinterfrage, wie z.B. einen Claim, der noch nicht feststeht. Du siehst, ich denke mit und schrecke nicht vor einem Brainstorming zurück!  Übrigens: Du darfst mir natürlich ebenso Löcher in den Bauch fragen!

5. Dein Business in wenigen Sätzen

Als Abrundung erhältst Du dann ein Arbeitsblatt, auf dem Du nochmals anhand von Fragen in wenigen Sätzen das zusammenfasst, was Dein Unternehmen ausmacht. Dieses ausgefüllte PDF schickst Du mir dann per Mail zurück.

6. Kosten

Am Telefon werde ich Dir noch keine konkrete Auskunft über die Kosten geben können, denn auch ich muss den Aufwand zuerst kalkulieren und dafür benötige ich Deine Anhaltspunkte. Was z.B. ein Logo derzeit in etwa bei mir kostet, findest Du hier.

Anschließend bekommst Du ein Angebot per PDF (ab und zu auch in der Email direkt) und dort liste ich alle meine Leistungen auf, so dass Du meine einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehen kannst.

Und genau zu diesen Leistungen werde ich für Dich tätig. Wenn dort steht, Du erhältst 3 Logo-Entwürfe, bekommst Du sicher nicht weniger als 3 😉

Ebenso werden inbegriffene Korrekturgänge festgelegt und welche Daten Du final von mir erhältst, damit Du Dein Logo weiterverwenden kannst.

7. Transparenz trotz Pauschalen

Bei Leistungen wie Logo, Flyer, Visitenkarten und Druckprodukten, teilweise auch der Gestaltung & Umsetzung von Websites biete ich Pauschalen an. Das hat sich für mich und meine Kunden als praktikabel erwiesen.
Die einzelenen Schritte/Leistungen sind erfasst und werden Dir detailiert angezeigt. Verstehe aber auch, dass wenn wir 2 Korrekturgänge vereinbart haben, ein 3. Korrekturgang nach weiteren Arbeitsstunden berechnet wird.

8. Übernahme des Druckprozesses

Gerne übernehme ich die Druckabwicklung und die Korrespondenz mit der Druckerei.
Gegen eine vorher festgelegte Vorauszahlung (richtet sich nach Auflage, Druckverfahren und Material) übernehme ich die Druckabwicklung dazu.

Das heißt, ich suche die Druckerei für Dich aus, die am besten zu Dir passt (Preis, Produktart, Material, Druck an sich, Auflage) und das Ergebnis kommt fertig zu Dir nach Hause. Allerdings nicht direkt vom Druck, sondern von mir, denn es ist mir wichtig, dass das Druckerzeugnis optimal ist.

Am Ende zählt das Ergebnis, aber auch der Weg dorthin bleibt in Erinnerung!
Du siehst also, mir liegt am Herzen, dass ich Dein Schiff sicher in den Hafen steuere und nichts ist schöner als eine tolle Zusammenarbeit, die für beide erfolgreich war.

Du hast Interesse an meinen Leistungen? Kontaktiere mich gerne und ich berate Dich kostenlos!
Wenn Dich die harten Fakten interessieren, bitte hier entlang!

Was kostet ein Logodesign?

Was kostet ein Logodesign?

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Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt. Sehr viele Menschen denken, dass der Designer die Frage nach den Kosten aus dem Stegfreif beantworten kann, und damit sofort eine Summe im Kopf hat, die als Pauschale für „DAS LOGODESIGN“ gilt.

Die wenigsten Kunden sind vertraut mit der Arbeit eines Grafikdesigners, auch wenn jeder den Beruf kennt und sich oft Menschen im weiteren Bekanntenkreis finden, die diesen Beruf ausüben.

Dass hinter einem Logodesign weit mehr steckt, als die Gestaltung dessen, möchte ich in diesen
5 Punkten aufzeigen.

1. Mit wem arbeite ich zusammen?

Die Palette ist groß: Mit einer Design-Agentur, einem freien Designer (wie mir) oder einer Plattform.

Nun gehe ich davon aus, dass Du, da Du GründerIn bist, oder ein kleines Unternehmen führst, Dich für einen freien Designer/Designerin entscheidest.
Natürlich gibt es auch hier Unterschiede, denn die Stundensätze der einzelnen Designer sind verschieden.
Wie auch schon der AGD vorschlägt, sollte der Stundensatz bei 76 € (netto) liegen.
Hier findest Du eine ausführliche Auflistung, was nach allen Abzügen übrig bleibt.

2. Was bekomme ich für mein Geld?

Du kennst diese Plattformen wo Du zu Spottpreisen ein Logo gestaltet bekommst.
Also dürfte ein Logo doch nicht mehr als 200 € kosten? So wie überall im Leben; sparst Du an den falschen Ecken erhälst Du womöglich eine mindere Qualität (undurchdacht, einseitig, austauschbar und damit schnell hinfällig).

3. Der Weg zu deinem Logo

Als Existenzgründer ist das A und O einen Businessplan zu haben. Einen Plan für Dein Vorhaben. Dazu gehört auch, zu wissen für wen man arbeitet und was man für diese Zielgruppe anbietet. Du briefst den Designer zu Deiner Idee, Deinem Unternehmen und er wird Dich nach Deiner Zielgruppe, Deinen Kunden, Deinem Angebot (bei Produkten oder Dienstleistungen) und Deinen Vorstellungen befragen.

Vor der Zusammenarbeit solltest Du mit dem Designer folgendes klären:

  • Geht es ausschliesslich um das Logo oder kommen noch Visitenkarte und Briefpapier hinzu?
  • Wieviele Entwürfe macht der Gestalter?
  • Wie viele Korrekturen sind inbegriffen?
  • Welche Daten erhälst Du vom finalen Logo? Eine jpg-Datei oder ein .eps?
  • Welche Nutzungsrechte werden kalkuliert?
  • Und natürlich, wie lange ist der Designer schon am Markt? Welchen Stundensatz hat er?

4. Wenn Du mich fragst …

Je besser und ausführlicher das Briefing und der Kontakt ist, desto besser kann der Gestalter kalkulieren.

Ich erstelle individuelle, unverbindliche Angebote, doch um einen etwaigen Eindruck zu haben, liegt ein Logodesign für GründerInnen/Solopreneure bei mir ca. bei 975 € netto. Schau gerne hier unter: https://nicolakuehn.de/gestaltungspakete/

Meine Arbeitsschritte sind dabei so:

  • Briefing mit/durch Kunden auch anhand eines von mir erstellten Arbeitsblattes. Gerne telefoniere ich mit Dir, um geneueres zu erfahren. Bei Kunden vor Ort, treffen wir uns.
  • Recherche/Konzeption
  • Gestaltungsarbeit, evtl. Kauf von Schriftlizenzen und Stockbildern
  • Korrekturen
  • Finalisierung des Logos
  • Gestaltung eines Moodboards
  • Reinzeichnung
  • Datenaufbereitung/Lieferung
  • Du erhältst eine Rechnung

5. Der Bogen zum Corporate Design

Das Logo ist der erste Meilenstein zu Deinem eigenen Corporate Design.
Dass Dich der finanzielle Einsatz etwas schmerzen wird, ist verständlich. Entwickelt der Designer Dein gesamtes Corporate Design, werden die weiterfolgenenden Arbeiten kostentechnisch etwas abnehmen. Denn ist erstmal das Logo gestaltet, kann alles andere darauf aufbauen.

Du bist GründerIn oder bereits längere Zeit selbstständig und benötigst ein Logodesign? Hast Du Fragen dazu? Du darfst mich gerne dazu anschreiben! Kontakt.